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Blog für hochsensible Scanner-Persönlichkeiten

Selbstmitgefühl bei Hochsensibilität am Limit: So unterstützt du dein Nervensystem in stressigen Phasen

Selbstmitgefühl ist der nachhaltigste Weg zur Regulation bei Hochsensibilität am Limit. Erfahre, wie du sanft mit dir umgehen kannst, wenn alles zu viel ist.


Wenn nichts mehr greift: Selbstmitgefühl als sanfte Regulation bei innerer Erschöpfung

Es gibt Momente, in denen keine Übung mehr greift. Dein System ist leer, du fühlst dich leer. Du willst dich einfach nur noch zurückziehen…

Genau dann beginnt die Praxis des Selbstmitgefühl: dich selbst halten, so als würdest du ein Kind trösten – ganz ohne Bewertung, ohne Druck.

Versuche dabei zu Lächeln – ich verspreche dir: zu Beginn ist es komisch – doch dann schenkt es dir Glücksgefühle.

Wenn Härte dich bricht, statt dich stärker zu machen

Ich war lange hart zu mir. Egal, ob im Alltag im Funktionsmodus. Egal, ob in Momenten, in denen ich krank war. Immer verlangte ich von mir „zu funktionieren“ „mich nicht so anzustellen“ „nicht so schwach und empfindlich zu sein“

Das Resultat: ich wurde nicht nur immer strenger zu mir und legte immer höhere Maßstäbe an mich an. Bis ich zerbrach – an den eigenen Erwartungen und Ansprüchen. Es funktionierte nicht mehr ein Leben im Funktionsmodus zu führen – hart, härter, am widerstandsfähigsten.

Ich begann mir dieselbe Milde zu schenken, die ich anderen ohne Zögern gab. Das machte mich nicht passiver – sondern widerstandsfähiger. Ein großer Aha-Moment.

Denn mein Nervensystem begann zu lernen: Ich bin sicher bei mir – OHNE funktionieren zu müssen.

Kleiner Praxisimpuls für dich: Selbstmitgefühl in 60 Sekunden

Schließe kurz deine Augen, spüre deine innere Erschöpfung / innere Unruhe / das was grade da ist und sag dir: „Ich darf müde sein. Ich darf fühlen. Ich bin sicher.“

Spüre, wie dein Atem beginnt weicher zu werden. Wiederhole das, sooft wie du möchtest.

Sanftheit ist keine Strategie – sie ist liebevolle Selbstwirksamkeit.

Und manchmal braucht es weder viel Aufwand noch ein zeitaufwendiges Studium, um sich innerhalb kürzester Zeit selbst zu helfen.

Wie begegnest du dir, wenn du „am Limit“ bist?

Teile gerne mit uns in den Kommentaren, welche Worte oder Gesten dir guttun. So schaffen wir gemeinsam einen Ort des Mitgefühls und Selbstfürsorge

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